Fastenarchiv

Hier werden die veröffentlichten Beiträge zur Fastenzeit 2017 gezeigt.

15. April 2017

Ein Fasten, wie ich es liebe - „Das ist Fasten, wie ich es liebe: Die Fesseln des Unrechts zu lösen,…an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armens ins Haus aufzunehmen.“ (Jesaja, 58,6–7).

14. April 2017

Ein Stückchen Holz - Religionsstunde. Hannes hat eine Frage, die ihn anscheinend sehr beschäftigt. „Warum nur hat jede Christenfamilie ein Kreuz in der Wohnung“ Da setze ich mich und erzähle den Kindern eine Geschichte:
Großvater ging mit Michael spazieren. Es war ein eiskalter Winternachmittag. Michael freute sich an Eis und Schnee, hopste, stapfte. Der Großvater folgte ihm lächelnd, aber mühsam. Sein Herz war krank, schon sehr krank. Michael wollte zum Teich. Dieser war zugefroren, stocksteif!

13. April 2017

Unsere Welt ist so bunt und vielfältig,
manchmal so verwirrend reich.
Immer schwerer fällt es, Orientierung zu gewinnen,
Wichtiges vom Unwichtigen zu trennen.
So stehst du uns bei, guter Gott.

Lass uns aus all dem Vielen, das auf uns einströmt,
das aufnehmen, was unserem Leben gut tut.
Mach uns reich nicht an Besitz und den vielen Dingen,
sondern an heilem und gelingendem Leben.
Lass uns erkennen, wo die wirklichen Werte sind,
und ihnen nachstreben.
Schenke uns Wegweiser zu einem guten Leben.

12. April 2017

Seit Beginn der menschlichen Geschichte fasten die Menschen. Sei es aufgrund schlechter Ernten, mangels Nahrung, wegen Kriegen, aus religiösen oder medizinischen Gründen. In einer Zeit des Überflusses wird das Fasten als Rückbesinnung auf das einfachere, ursprünglichere Leben und wieder für viele Menschen wichtig.

11. April 2017

Lieber Geist des Anfangs, ich glaube nicht an Gespenster. Obwohl ich sonst an alles Mögliche glaube. Zum Beispiel, dass mich ein Glas heißes Wasser besser durch den Tag bringt. Ich vertraue linksdrehenden Joghurtbakterien. Oder, dass kleine Kügelchen gegen allerlei Wehwehchen helfen, obwohl ich dafür keine Erklärung besonders logisch finde. Aber Geister? Da denke ich an Bettlaken mit Augen. Nur an dich, an dich glaube ich. Du Geist des Anfangs. Du machst mich neugierig. Du forderst meinen Mut heraus. Du bist der Atem Gottes und du kannst auch Sturm.

10. April 2017

Gestern haben wir Palmsonntag gefeiert, den Sonntag vor Ostern. Somit geht auch unsere Fastenzeit in die letzte Woche. Daher möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um allen aktiven "Fastern" das nötige Durchhaltevermögen auf der Zielgeraden zu wünschen. Ich habe ehrlich gesagt noch nie gefastet, habe also keine Vorstellung, wie ihr euch gerade fühlt. Da gibt es dieses Sprichwort mit dem Papst und der Pille, aber das gehört hier nicht hin.

9. April 2017

Wie wäre es denn, wenn wir anstatt auf Kalorien zu achten, wie sonst beim Fasten, mal ein bisschen auf unsere Worte achten würden?

Dazu habe ich ein Gebet von einem unbekannten Verfasser gefunden: Barmherziger Gott und Vater, behüte meine Zunge, damit ich nicht rede, wo ich schweigen sollte; bewahre meine Seele, damit ich nicht schweige, wo ich reden sollte; und gib mir die Klugheit, damit ich zwischen beiden Möglichkeiten zu unterscheiden weiss. Amen.

Anne Geßner

8. April 2017

Ehe die letzten Krümmel aus den Weihnachtskeksdosen verschwunden sind, unterbreiten die einschlägigen Gesundheits- und Schönheitsmagazine schon Ihre Diätempfehlungen. Und wenn der letzte Faschingsumzug um die Ecke verschwunden ist, dann wird es richtig ernst: Mit Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit.

Fasten, das klingt nach Entbehrung. Die gute Nachricht: Für evangelische Christen gibt es keine verpflichtenden Fastenregeln. Die noch bessere Nachricht: Es darf trotzdem gefastet werden.

Nicole Kuhl

7. April 2017

Religiöses Fasten -Fasten ist in allen Religionen ein fester Bestandteil. Die Gläubigen sollen sich beim Fasten wieder mehr auf den Glauben konzentrieren und somit Gott näherkommen. Alle großen Religionsstifter haben eine Phase des Verzichts erfahren.
Mohamed fastete, bevor ihm der Koran offenbart wurde, Moses stieg auf den Berg Sinai und fastete 40 Tage lang, bevor er Gottes Wort empfing, und Jesus zog sich vor seinem öffentlichen Wirken 40 Tage zum Fasten in die Wüste zurück. Auch heut noch gibt es in allen großen Weltreligionen Fastenzeiten.

6. April 2017

Der Tod dauert länger als das Leben. Wenn etwas länger dauert als das Leben, sollte mindestens genauso gut sein. Besser aber besser. Sonst wäre der Tod ein Spielverderber. Und wer mag schon Spielverderber. Vielleicht ist er so ähnlich wie Mama, die einst „Reinkommen!“ reif, wenn es Abend wurde. Erst wollte man nicht, weil die anderen noch länger spiele durften. Aber dann war es doch nicht so schlimm. Denn es gab Nutella-Brot und Milch nach dem Baden, und mit etwas Glück durfte man in eine Decke gehüllt vorm Fernseher essen und man hatte plötzlich vergessen, was man verpasste.

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